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Kastration ist nicht gleich Sterilisation!
Definition (bei der Hündin)
Kastration (bei der Hündin üblich):
Dabei werden die Eierstöcke (und ein Teil der Gebärmutter) entfernt. Daher wird Ihre Hündin nicht mehr läufig, scheinträchtig (gibt Milch ohne Junge zu haben) und trächtig.
Viele Krankheiten wie z.B. Gebärmuttereiterung und Brusttumoren werden viel seltener.
-> Die sanfte Kastration Ihrer Hündin mit Laparoskopie
Sterilisation (üblich bei der menschlichen Frau):
Hier würden bei einer Hündin nur die Eileiter durchtrennt. Hündinnen können nicht mehr trächtig werden, jedoch werden sie noch läufig. Außerdem sind sie vor eitriger Gebärmutter, Scheinträchtigkeit, Deckversuchen und Brusttumoren nicht geschützt.
Definition (beim Rüden = männlicher Hund)
Kastration des Rüden:
Beide Hoden werden entfernt. Der Rüde deckt nicht mehr und stellt auch größtenteils sein rüdenhaftes Verhalten ein.
Nach der Operation sind Hodenerkrankungen (Hodenkrebs etc.) unmöglich, Prostaterkrankungen sind unwahrscheinlich und treten nur mehr sehr selten auf.
Sterilisation (beim Hund unüblich):
Nur die Samenleiter würden durchtrennt. Der Hund kann noch decken, aber keine Welpen zeugen. Das rüdenhafte Verhalten bleibt unverändert.
Die Erkrankungsmöglichkeiten bleiben gleich wie beim unsterilisierten Rüden.
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